ein anlauf wird genommem

Juli 17, 2015

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der namenlose schrecken

Juli 10, 2015

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haarbändiger

März 21, 2013

mein fön hat zinken wie eine chorusline von langbeinigen revuegirls. mit ihren high-heels massieren sie meine kopfhaut und surfen in furchen durch meine haare. das gibt streifen wie im weizenfeld, dann wieder rinnen und fransen und wirbel und büschel und schüppel und flirrende schuppen.

denn mein haarschopf ist keine industriebrache sondern ein wildwuchs, der braucht einen mächtigen dompteur.

mein fön ist ein ablandiger fallwind, ist bora, mistral, reshabar auf einmal, ist puelche und laoswind und chinook und kachchan und norte und sarma und zonda.

mein fön ist ein föhn ohne bewölkung im luv oder am alpenhauptkamm.
denn mein haarschopf ist kein windschutzstreifen sondern ein dschungel und braucht einen mächtigen dompteur.

er rauscht wie ein fernsehgerät aus den fifties, nur musikalischer.
ein gut in der hand liegender fechtstab, ich fechte mir die feuchtigkeit aus dem haar.

denn mein haarschopf ist keine streuobstwiese sondern ein amazonas, der braucht einen mächtigen dompteur.

mein fön ist dreißig zentimeter purer spaß!
er kratzt mir die lebensfreude in die haut als ein unsichtbares tattoo.
mein fön stellt das archimedische prinzip auf den kopf, aber das macht nichts, im gegenteil, darum liebe ich ihn umso temperierter.

denn mein haarschopf ist keine pflegelandschaft sondern ein naturhaushalt, der braucht einen mächtigen dompteur.

Serendipity

September 3, 2012

Ausstellung
Mormat Mühlgasse 20 1040 Wien im Freihausviertel

Vernissage 19.9.2012 19:00
Acryl auf Leinwand
Musik Grazile Gazelle

Finissage 25.10.2012 19:30
Text ÖdnisOde

Bild

[serendipity]
die Gabe, zufällig glückliche und unerwartete Entdeckungen zu machen
(die Entdeckung, das Glück, ein glücklicher Zufall, der Spürsinn)
beim malen bin ich über ein wort gestolpert, .. sowas passiert schon mal beim malen, da verheddern
sich die gedanken, die zu diesem zeitpunkt auslauf haben, aber wie verspielte hunde nunmal sind
und um die beine des malers streichen und dazwischenbellen ins gemalte hinein und siehe da – ein
fundstück: serendipity.
ich mag ja keine symbole malen, aber manchmal reizt mich doch das zeichenhafte der geister, das
gestenhafte der symbole und ich versuche sie zu überlisten, zu hintergehen hinter den sinngehalt zu
reiten.
über den symbolstrand lecken die bedeutungswellen und schäumen bevor sie im sand verlaufen, so
ist auch der sturz in die wellen in die schäumende gischt und es ist auch ein überschäumen, wenn
der sinn mit den zeichen durchgeht. das ist das eine.
das andere ist serendipity.
kein sinn oder hintersinn, nur spürsinn, weil die benennendste eigenschaft von lebendigem, von
materie überhaupt ist: leben!
beim malen: ich inhaliere die leinwand, ich hauche (sie) aus, der leere geist stülpt seine farberfüllten
tentakel über die fläche, die gesten sind der ausdruck der umgestülpten, gefalteten leere, die sich
nun auf der leinwand ausruht.
am anfang haucht es aus und erschafft sich selbst.
dieses ES ist es, um das es immer geht, es ist die geburt allen geistes, die erste echte vorsätzliche
tat, die erste erklärung, das erste zeichen, das erste symbol, das erste zu erkennende – das nun für
alle dinge anwendbar wird, von nun an ist alles ein vielfältiges, und in diesen falten entfaltet sich
die schöpferkraft und wird immer gigantischer bis sie götter und titanen erschaffen hat .. und nun
aber kommt der spürsinn und schnüffelt zwischen diesen bedeutsamen dingen herum und spürt: da
ist doch noch was, da ist noch etwas dazwischen, da fehlt noch ein zusammenhang, das sind doch
alles bloß lose enden, und so sagt er das eine mal, dass das gut ist, das andere mal aber nicht, weil
die neugier über wiegt oder der übermut. und so taucht er durch die sinngalaxien und gibt den
dingen ein eigenleben hinter dem eigensinn und siehe da, da meinen sie plötzlich etwas anderes,
etwas ungeklärtes oder nichts. und siehe da, er sieht, dass es gut ist.
und so ist scheinbar etwas verloren oder gefunden oder was.
jedenfalls gibt es noch eine menge herauszufinden und hineinzufinden und noch dazu ist da ein
spass drin verborgen und wo möglich kommt es gerade darauf an.

acryl aus der schönngasse

September 21, 2011

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die aneignung der welt

September 11, 2009

ein bewußt gestaltetes leben.

jetzt fängt’s erst an

August 13, 2009

ein neues tempo ..

im vorälplerischen krafttank

Juli 10, 2009

ein paar einblicke ..

TIME*SAILORS 1995

März 15, 2008

TIME*SAILORS

  für TANZ*HOTEL

Wishing Good Luck To You

Dann bist du hier •

wo die Schlange aufhört ⋅

sich in den Schwanz zu beißen ⋅

du bist der, der dort ist ⋅

an jenem Ort, an dem er sich wähnt (frei und glücklich) ⋅

ein phantastischer Ort ⋅

ein (H)Ort der Phantasie ⋅

von dir ausgedacht (erdacht) ⋅

Ein Dock, ein Trockendock ⋅

Andockmanöver ⋅

aber hier wird nichts ⋅

vorbereitet hier ist alles wie ⋅

es sein soll ⋅

auch wenn du es nicht weißt ⋅

du brauchst keine Ahnung ⋅

davon zu haben •

nichts Vorausgedachtes ⋅

nichts Vorhergesagtes ⋅

nichts Gewünschtes ⋅

das was ist ist – ist wie es ist ⋅

wer hat gefragt ⋅

wann bin ich ⋅

alle sagen ⋅

(jetzt) ⋅

Ich bin jetzt – – – just now ⋅

wie ungewohnt – (wie) ungewöhnlich ⋅

es ist ⋅

sich festzumachen ⋅

vor Anker zu gehen ⋅

was das bedeutet ⋅

soviel Sinnfracht ⋅

Sinnesfracht ⋅

Sinnenfracht •

alles was verschiedenes – diverses ⋅

diversifikation   nichts ⋅

anderes ist die zeit ⋅

einheitsbrei, nichts da! ⋅

ent garne dich ⋅

ent täue dich ⋅

verdaue die welt ⋅

laß sie los auf die sieben weltmeere ⋅

laufen ⋅

let it flow let it flow let it flow ⋅

der fluß dein geschäft (das) Fließen •

du bist da ⋅

jeder Ort ist ein Pflock ⋅

locker locken ⋅

kennst du die ⋅

beeideten Pinien ⋅

und der zyklische (typische (Ausfluß)) Fluß ⋅

von Ezra ist seine Pfunde wert ⋅

wie wohl in der Einzahl •

Krusten ⋅

Krustentiere ⋅

& Schalentiere ⋅

zyklisch verdautes Schalentier ⋅

zäher Schlauch ⋅

zierlicher südlicher ⋅

SüdSchalenTier Ekliges ⋅

JeanPaul am Rande ⋅

Strande ⋅

dahattanixdavon •

die welt (er) ist ein saitenspiel ⋅

luftschwingungen ⋅

und die trompete? •

wie gesagt ⋅

das meer hat sich nie wiederholt ⋅

und das gekräusel ⋅

spielt gegen die glätte ⋅

nie remis •

das ist der wind ⋅

sssssssssssssss-ooooooooooooooooo ⋅

go on •

die Zeitmatrosen ⋅

die ein sam trotze(n) •

Fahrzeuge     timeship ⋅

aufeinander achten ⋅

manchmal    vonnöten •

brotherhood ⋅

Bruderhut   (die Verteilung (Ausgabe) von Bruderhüten)⋅

Nachrichtenhütte⋅

in der die Köpfe schrumpfen⋅

Schrumpfköpfe⋅

Schrumpfhütte⋅

Strumpfhütte⋅

Strümpfehüte •

sonderbare Ausdehnung⋅

Vorkommnisse⋅

welcher Ausgleich⋅

eingeordnet⋅

Dammbrüche⋅

die Feuerwehr⋅

verursacht⋅

um sich davon zu befreien? loszumachen? •

die Freier   dieser   Feier⋅

die Festsatzungen⋅

die Festsetzungen⋅

die Fest Seezungen •

Handabschlagen⋅

Grasabschlagen   ◊   und klatschen⋅

Wasserabschlagen⋅

Windabschlagen⋅

Gebäude im Wind⋅

sichtbar •

wer spricht die Zeitwörter⋅

in denen vergeht die Zeit •

Matrosen, wochenlang auf einem stählernen Container⋅

durch den Suez unterwegs nach Malaysia⋅

die Nacht die Dunkelheit die Zigarette⋅

2Ebenen der Realität der Erkenntnisblitz⋅

verdunkelt alles übrige⋅

die Wirklichkeit •

grundauf ab grund

Oktober 12, 2007

von grundauf wo,
und von grund auf wo anders,
wo es was gibt, also da,
also da wo es bemerkenswert ist,
also anders, also nah und fern,
alsooo, so.

ob auch zweckgerichtet,
das ist dann die sekundärfrage,
die der verwertung,
um die es zuerst nicht gehen soll,
und das ist gut so.

aber dann wird gesagt,
irgendwo gesagt,
dass das jetzt ein geeignetes dafür ist.
und dann soll es also der verwendung zur verfügung gestellt werden,
dem zweck zugeführt.
also so.